Bildung mit Humor und Feuerzangenbowle

Pünktlich nach Ablauf einer akademischen Viertelstunde begrüßete Schuldirektor Prof. Dr. Hohe (Gerold Hohe) die vollständig zum Unterricht versammelten Pennäler. Die Hausaufgaben der Schulstunden des letzten Jahres wurden kontrolliert und tatsächlich fand sich ein Schöler, der die Definition der „Feuerzangenbowle“ im Sinne des gleichnamigen Romans von Heinrich Spoerl spontan wiedergeben konnte. Schon in der ersten Stunde wurde klar: Die Stimmung an diesem Abends wird grandios! Auf dem Stundenplan bei Prof. Dr. Lesch (Stefan Lesch) stand „Lachyoga“ mit zahlreichen praktischen Übungen. Im Musikunterricht von Schuldirektor Hohe wurde zu satirischen Liedern brav mitgesungen. In der Vertretungsstunde bei Dozenten Prof. Dr. Kuttner (Dr. Rainer Kuttner) gab es nicht nur Wissenswertes zum Verhältnis zwischen den Geschlechtern, sondern auch eine Einführung in die Kunst des Didgeridoo spielens. Ein Höhepunkt war zweifelsohne der Sprachunterricht bei Lehrer Winfried Dürr, der unter andrem mit dem Lied der Loreley gekonnt in die sächsische Sprache einführte. Hausmeister Werner Graf, der auch für die Zubereitung und Ausgabe der Feuerzangenbowle verantwortlich zeichnete, sorgte mit der Schulglocke für Disziplin und Einhaltung der Pausenzeiten. Als Schulspeisung gab es die traditionellen Schmalz- und Leberwurstbrote sowie eine schmackhafte Käse-Lauch-Suppe.

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